
Bestens gefilmt, wenn auch die Abenteuer-Geschichte des Trappers Jeremiah Johnson (Robert Redford), der sich in der frostigen Wildnis der Rocky Mountains mit Indianern und Raubtieren herumschlagen muss, etwas unzusammenhängend gezeichnet ist. Dennoch schufen Pollack und sein Kameramann Duke Callaghan eine rauhe Wirklichkeit im Hochgebirge und vor allem Will Geer ist großartig als streitsüchtiger Einsiedler. 8/10
Il mercenario / Mercenario - Der Gefürchtete (Sergio Corbucci, 1968)

Im revolutionären Mexiko stellt sich ein Revolverheld (Franco Nero) einer Gruppe von rebellischen Bauern zur Verfügung und macht aus ihnen eine tobende Armee. Gewalttätiger, Action geladener, zum Teil humoriger Spaghetti-Western in dem alle Protagonisten von Gier und Mordlust getrieben werden. 6/10
The Bed Sitting Room / Danach (Richard Lester, 1969)

Surrealistische Romanze. Nach einem Atom-Krieg streift eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Überlebenden durchs völlig zerstörte englische Land. Manchmal wirklich lustig, mit einigen tollen absurden Einfällen, kommen auch Monty Python Fans das eine oder andere Mal auf ihre Kosten. Die Besetzung ist ausgesprochen gut und auf irgendeine seltsame, nicht näher zu beschreibene Weise, hat mich der Film an manchen Stellen berührt. 7/10
Love Story (Arthur Hiller, 1970)

Zwei junge Studenten (Ryan O'Neal, Ali MacGraw) heiraten, sie stirbt. Ein Film voller Hollywood-Klischees, der im großen und ganzen aber gut gemacht und erstaunlicherweise sehr beliebt ist, auch wenn er dem klassischen Hollywood-Drama der 30er und 40er Jahre niemals das Wasser reichen könnte. Das einfache, moderne Märchen von Junge-trifft-Mädchen in einer Neu-Englischen Universität hat den Nerv der Zeit getroffen und brachte den Machern ein unglaubliches Einspielergebnis. 7/10
A Fei zheng chuan / Days of Being Wild (Wong Kar-Wai, 1991)

Die Lebenswege eines Playboys (Lesley Cheung), der seine leibliche Mutter sucht, seiner von ihm verlassenen Freundin (Maggie Cheung), die ihm noch immer nachsetzt und eines Cops (Andy Lau), der Seemann werden will, kreuzen sich in Hongkong und Manila. Alle Charaktere verhalten sich zueinander wie einsame Satelliten, die sich ständig umkreisen und manchmal kollidieren. Es ist ein eleganter Film, der sich der Probleme der unzufriedenen, entwurzelten jungen Generation vielschichtig nähert und geradlinige Erzählweisen meidet. Als atmosphärisch kraftvoller Prüfstein für Hongkongs besondere Identität und Seele ist der Film nahezu überragend, wären da nicht Wongs weitere Meisterwerke des Hongkong-Kinos. 8,5/10
Hannibal (Ridley Scott, 2001)

Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) als Popanz in Florenz. Im Prinzip ist dies ein Mischmasch aus schwarzer Komödie, grausigem Hammer-Horror und Blockbuster-Fortsetzung im Hochglanz. Sehr stylisch, sich langsam entwickelnd und oftmals sehr ekelig, hat er doch einige überzeugende Momente, nicht zuletzt Patrick Cassidys eigens für diesen Film geschriebene Musik, allen voran das Stück "Vide Cor Meum". 6/10
On Her Majesty's Secret Service / James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (Peter R. Hunt, 1969)

James Bond erledigt Oberschurken Blofeld in den Schweizer Alpen. Wahrscheinlich um das tragische Ende und das Fehlen von Sean Connery auszugleichen, setzten die Macher auf ganze vier filmische Höhepunkt, alle sehr ausgedehnt und spektakulär und bewiesen dadurch dem Zuschauer ihre Freigebigkeit. Großzügig angelegt ist das sechste Abenteuer von Bond somit allemal, doch die Action wirkt oft zu überladen. George Lazenby ist wirklich okay und nicht wenige eingefleischte James Bond Fans sehen diesen Teil als der beste der Serie. 7/10
Man from Del Rio / Der Mann von Del Rio (Harry Horner, 1956)

Ein mexikanischer Landstreicher (Anthony Quinn) wird Sheriff in einer west-amerikanischen Kleinstadt und zwingt den hiesigen Bösewicht, die Stadt zu verlassen. Ein eher brutaler, dennoch bescheidener, wirkungsvoller, aber nicht sehr nachhaltiger kleiner Western. 6/10
Il mercenario / Mercenario - Der Gefürchtete (Sergio Corbucci, 1968)

Im revolutionären Mexiko stellt sich ein Revolverheld (Franco Nero) einer Gruppe von rebellischen Bauern zur Verfügung und macht aus ihnen eine tobende Armee. Gewalttätiger, Action geladener, zum Teil humoriger Spaghetti-Western in dem alle Protagonisten von Gier und Mordlust getrieben werden. 6/10
The Bed Sitting Room / Danach (Richard Lester, 1969)

Surrealistische Romanze. Nach einem Atom-Krieg streift eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Überlebenden durchs völlig zerstörte englische Land. Manchmal wirklich lustig, mit einigen tollen absurden Einfällen, kommen auch Monty Python Fans das eine oder andere Mal auf ihre Kosten. Die Besetzung ist ausgesprochen gut und auf irgendeine seltsame, nicht näher zu beschreibene Weise, hat mich der Film an manchen Stellen berührt. 7/10
Love Story (Arthur Hiller, 1970)

Zwei junge Studenten (Ryan O'Neal, Ali MacGraw) heiraten, sie stirbt. Ein Film voller Hollywood-Klischees, der im großen und ganzen aber gut gemacht und erstaunlicherweise sehr beliebt ist, auch wenn er dem klassischen Hollywood-Drama der 30er und 40er Jahre niemals das Wasser reichen könnte. Das einfache, moderne Märchen von Junge-trifft-Mädchen in einer Neu-Englischen Universität hat den Nerv der Zeit getroffen und brachte den Machern ein unglaubliches Einspielergebnis. 7/10
A Fei zheng chuan / Days of Being Wild (Wong Kar-Wai, 1991)

Die Lebenswege eines Playboys (Lesley Cheung), der seine leibliche Mutter sucht, seiner von ihm verlassenen Freundin (Maggie Cheung), die ihm noch immer nachsetzt und eines Cops (Andy Lau), der Seemann werden will, kreuzen sich in Hongkong und Manila. Alle Charaktere verhalten sich zueinander wie einsame Satelliten, die sich ständig umkreisen und manchmal kollidieren. Es ist ein eleganter Film, der sich der Probleme der unzufriedenen, entwurzelten jungen Generation vielschichtig nähert und geradlinige Erzählweisen meidet. Als atmosphärisch kraftvoller Prüfstein für Hongkongs besondere Identität und Seele ist der Film nahezu überragend, wären da nicht Wongs weitere Meisterwerke des Hongkong-Kinos. 8,5/10
Hannibal (Ridley Scott, 2001)

Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) als Popanz in Florenz. Im Prinzip ist dies ein Mischmasch aus schwarzer Komödie, grausigem Hammer-Horror und Blockbuster-Fortsetzung im Hochglanz. Sehr stylisch, sich langsam entwickelnd und oftmals sehr ekelig, hat er doch einige überzeugende Momente, nicht zuletzt Patrick Cassidys eigens für diesen Film geschriebene Musik, allen voran das Stück "Vide Cor Meum". 6/10
On Her Majesty's Secret Service / James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (Peter R. Hunt, 1969)

James Bond erledigt Oberschurken Blofeld in den Schweizer Alpen. Wahrscheinlich um das tragische Ende und das Fehlen von Sean Connery auszugleichen, setzten die Macher auf ganze vier filmische Höhepunkt, alle sehr ausgedehnt und spektakulär und bewiesen dadurch dem Zuschauer ihre Freigebigkeit. Großzügig angelegt ist das sechste Abenteuer von Bond somit allemal, doch die Action wirkt oft zu überladen. George Lazenby ist wirklich okay und nicht wenige eingefleischte James Bond Fans sehen diesen Teil als der beste der Serie. 7/10
Man from Del Rio / Der Mann von Del Rio (Harry Horner, 1956)

Ein mexikanischer Landstreicher (Anthony Quinn) wird Sheriff in einer west-amerikanischen Kleinstadt und zwingt den hiesigen Bösewicht, die Stadt zu verlassen. Ein eher brutaler, dennoch bescheidener, wirkungsvoller, aber nicht sehr nachhaltiger kleiner Western. 6/10
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