Wie Die Zeit heute berichtet, wurden verschollene Szenen des Stummfilm-Klassikers Metropolis (1927) in Argentinien entdeckt. Demnach fiel Paula Félix-Didier, der Leiterin des Filmmuseums Museo del Cine in Buenos Aires, eine ungeschnittene Version des Fritz-Lang-Meisterwerkes in die Hände, als sie einem Bericht über ein ungewöhnlich langes Filmband im Archiv nachging. Sie reiste nach Berlin und traf sich mit Experten, die sich sicher sind, dass das die vermisste Original-Version sein muss und Szenen beinhaltet, die Schlüsselmomente der Handlung zeigen und die Charakterisierung von Nebenfiguren erweitern.
"Der ursprüngliche Rhythmus kann somit wiederhergestellt werden", sagte Martin Körber, der verantwortlich ist für die derzeitige Restaurierung des Films, dem Blatt. Der Leiter der Deutschen Kinemathek meint, dass das eine "sensationelle Entdeckung" sei.
1927 präsentierte Fritz Lang den bis dahin teuersten deutschen Film, der in den legendären Babelsberg Studios gedreht wurde, dem Publikum in Berlin. Doch er fiel einigermaßen verheerend durch, weshalb er von amerikanischen Filmstudios radikal gekürzt wurde. Historiker glauben, dabei seien die jetzt wiedergefundenen Szenen wohl verloren gegangen.
"Der ursprüngliche Rhythmus kann somit wiederhergestellt werden", sagte Martin Körber, der verantwortlich ist für die derzeitige Restaurierung des Films, dem Blatt. Der Leiter der Deutschen Kinemathek meint, dass das eine "sensationelle Entdeckung" sei.
1927 präsentierte Fritz Lang den bis dahin teuersten deutschen Film, der in den legendären Babelsberg Studios gedreht wurde, dem Publikum in Berlin. Doch er fiel einigermaßen verheerend durch, weshalb er von amerikanischen Filmstudios radikal gekürzt wurde. Historiker glauben, dabei seien die jetzt wiedergefundenen Szenen wohl verloren gegangen.
Hier sieht man den bisherigen Versuch, einen verlorenen Teil provisorisch zu rekonstruieren und in den übriggebliebenen Film zu integrieren (Szene: Zerstörung des Molochs):
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