The Top 20 worst movie endings ever...
laut timesonline.co.uk
Die Begründungen sind teilweise wirklich amüsant und nicht selten absolut unzutreffend. For the fun.
Freitag, 18. Juli 2008
Donnerstag, 17. Juli 2008
Kinostarts - 29. Woche
Außerdem:
Doku: Sportsfreund Lötzsch (Sascha Hilpert, Sandra Prechtel)
Doku: Mockba 1980 (Renger van den Heuvel)
Montag, 14. Juli 2008
Filmsong der Woche (2)
Sting, Alison Krauss: "You Will Be My Ain True Love" aus Cold Mountain (2003)
Freitag, 11. Juli 2008
Quickies
Jeremiah Johnson (Sydney Pollack, 1972)


Bestens gefilmt, wenn auch die Abenteuer-Geschichte des Trappers Jeremiah Johnson (Robert Redford), der sich in der frostigen Wildnis der Rocky Mountains mit Indianern und Raubtieren herumschlagen muss, etwas unzusammenhängend gezeichnet ist. Dennoch schufen Pollack und sein Kameramann Duke Callaghan eine rauhe Wirklichkeit im Hochgebirge und vor allem Will Geer ist großartig als streitsüchtiger Einsiedler. 8/10
Il mercenario / Mercenario - Der Gefürchtete (Sergio Corbucci, 1968)

Im revolutionären Mexiko stellt sich ein Revolverheld (Franco Nero) einer Gruppe von rebellischen Bauern zur Verfügung und macht aus ihnen eine tobende Armee. Gewalttätiger, Action geladener, zum Teil humoriger Spaghetti-Western in dem alle Protagonisten von Gier und Mordlust getrieben werden. 6/10
The Bed Sitting Room / Danach (Richard Lester, 1969)

Surrealistische Romanze. Nach einem Atom-Krieg streift eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Überlebenden durchs völlig zerstörte englische Land. Manchmal wirklich lustig, mit einigen tollen absurden Einfällen, kommen auch Monty Python Fans das eine oder andere Mal auf ihre Kosten. Die Besetzung ist ausgesprochen gut und auf irgendeine seltsame, nicht näher zu beschreibene Weise, hat mich der Film an manchen Stellen berührt. 7/10
Love Story (Arthur Hiller, 1970)

Zwei junge Studenten (Ryan O'Neal, Ali MacGraw) heiraten, sie stirbt. Ein Film voller Hollywood-Klischees, der im großen und ganzen aber gut gemacht und erstaunlicherweise sehr beliebt ist, auch wenn er dem klassischen Hollywood-Drama der 30er und 40er Jahre niemals das Wasser reichen könnte. Das einfache, moderne Märchen von Junge-trifft-Mädchen in einer Neu-Englischen Universität hat den Nerv der Zeit getroffen und brachte den Machern ein unglaubliches Einspielergebnis. 7/10
A Fei zheng chuan / Days of Being Wild (Wong Kar-Wai, 1991)

Die Lebenswege eines Playboys (Lesley Cheung), der seine leibliche Mutter sucht, seiner von ihm verlassenen Freundin (Maggie Cheung), die ihm noch immer nachsetzt und eines Cops (Andy Lau), der Seemann werden will, kreuzen sich in Hongkong und Manila. Alle Charaktere verhalten sich zueinander wie einsame Satelliten, die sich ständig umkreisen und manchmal kollidieren. Es ist ein eleganter Film, der sich der Probleme der unzufriedenen, entwurzelten jungen Generation vielschichtig nähert und geradlinige Erzählweisen meidet. Als atmosphärisch kraftvoller Prüfstein für Hongkongs besondere Identität und Seele ist der Film nahezu überragend, wären da nicht Wongs weitere Meisterwerke des Hongkong-Kinos. 8,5/10
Hannibal (Ridley Scott, 2001)

Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) als Popanz in Florenz. Im Prinzip ist dies ein Mischmasch aus schwarzer Komödie, grausigem Hammer-Horror und Blockbuster-Fortsetzung im Hochglanz. Sehr stylisch, sich langsam entwickelnd und oftmals sehr ekelig, hat er doch einige überzeugende Momente, nicht zuletzt Patrick Cassidys eigens für diesen Film geschriebene Musik, allen voran das Stück "Vide Cor Meum". 6/10
On Her Majesty's Secret Service / James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (Peter R. Hunt, 1969)

James Bond erledigt Oberschurken Blofeld in den Schweizer Alpen. Wahrscheinlich um das tragische Ende und das Fehlen von Sean Connery auszugleichen, setzten die Macher auf ganze vier filmische Höhepunkt, alle sehr ausgedehnt und spektakulär und bewiesen dadurch dem Zuschauer ihre Freigebigkeit. Großzügig angelegt ist das sechste Abenteuer von Bond somit allemal, doch die Action wirkt oft zu überladen. George Lazenby ist wirklich okay und nicht wenige eingefleischte James Bond Fans sehen diesen Teil als der beste der Serie. 7/10
Man from Del Rio / Der Mann von Del Rio (Harry Horner, 1956)

Ein mexikanischer Landstreicher (Anthony Quinn) wird Sheriff in einer west-amerikanischen Kleinstadt und zwingt den hiesigen Bösewicht, die Stadt zu verlassen. Ein eher brutaler, dennoch bescheidener, wirkungsvoller, aber nicht sehr nachhaltiger kleiner Western. 6/10
Il mercenario / Mercenario - Der Gefürchtete (Sergio Corbucci, 1968)

Im revolutionären Mexiko stellt sich ein Revolverheld (Franco Nero) einer Gruppe von rebellischen Bauern zur Verfügung und macht aus ihnen eine tobende Armee. Gewalttätiger, Action geladener, zum Teil humoriger Spaghetti-Western in dem alle Protagonisten von Gier und Mordlust getrieben werden. 6/10
The Bed Sitting Room / Danach (Richard Lester, 1969)

Surrealistische Romanze. Nach einem Atom-Krieg streift eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Überlebenden durchs völlig zerstörte englische Land. Manchmal wirklich lustig, mit einigen tollen absurden Einfällen, kommen auch Monty Python Fans das eine oder andere Mal auf ihre Kosten. Die Besetzung ist ausgesprochen gut und auf irgendeine seltsame, nicht näher zu beschreibene Weise, hat mich der Film an manchen Stellen berührt. 7/10
Love Story (Arthur Hiller, 1970)

Zwei junge Studenten (Ryan O'Neal, Ali MacGraw) heiraten, sie stirbt. Ein Film voller Hollywood-Klischees, der im großen und ganzen aber gut gemacht und erstaunlicherweise sehr beliebt ist, auch wenn er dem klassischen Hollywood-Drama der 30er und 40er Jahre niemals das Wasser reichen könnte. Das einfache, moderne Märchen von Junge-trifft-Mädchen in einer Neu-Englischen Universität hat den Nerv der Zeit getroffen und brachte den Machern ein unglaubliches Einspielergebnis. 7/10
A Fei zheng chuan / Days of Being Wild (Wong Kar-Wai, 1991)

Die Lebenswege eines Playboys (Lesley Cheung), der seine leibliche Mutter sucht, seiner von ihm verlassenen Freundin (Maggie Cheung), die ihm noch immer nachsetzt und eines Cops (Andy Lau), der Seemann werden will, kreuzen sich in Hongkong und Manila. Alle Charaktere verhalten sich zueinander wie einsame Satelliten, die sich ständig umkreisen und manchmal kollidieren. Es ist ein eleganter Film, der sich der Probleme der unzufriedenen, entwurzelten jungen Generation vielschichtig nähert und geradlinige Erzählweisen meidet. Als atmosphärisch kraftvoller Prüfstein für Hongkongs besondere Identität und Seele ist der Film nahezu überragend, wären da nicht Wongs weitere Meisterwerke des Hongkong-Kinos. 8,5/10
Hannibal (Ridley Scott, 2001)

Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) als Popanz in Florenz. Im Prinzip ist dies ein Mischmasch aus schwarzer Komödie, grausigem Hammer-Horror und Blockbuster-Fortsetzung im Hochglanz. Sehr stylisch, sich langsam entwickelnd und oftmals sehr ekelig, hat er doch einige überzeugende Momente, nicht zuletzt Patrick Cassidys eigens für diesen Film geschriebene Musik, allen voran das Stück "Vide Cor Meum". 6/10
On Her Majesty's Secret Service / James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (Peter R. Hunt, 1969)

James Bond erledigt Oberschurken Blofeld in den Schweizer Alpen. Wahrscheinlich um das tragische Ende und das Fehlen von Sean Connery auszugleichen, setzten die Macher auf ganze vier filmische Höhepunkt, alle sehr ausgedehnt und spektakulär und bewiesen dadurch dem Zuschauer ihre Freigebigkeit. Großzügig angelegt ist das sechste Abenteuer von Bond somit allemal, doch die Action wirkt oft zu überladen. George Lazenby ist wirklich okay und nicht wenige eingefleischte James Bond Fans sehen diesen Teil als der beste der Serie. 7/10
Man from Del Rio / Der Mann von Del Rio (Harry Horner, 1956)

Ein mexikanischer Landstreicher (Anthony Quinn) wird Sheriff in einer west-amerikanischen Kleinstadt und zwingt den hiesigen Bösewicht, die Stadt zu verlassen. Ein eher brutaler, dennoch bescheidener, wirkungsvoller, aber nicht sehr nachhaltiger kleiner Western. 6/10
Donnerstag, 10. Juli 2008
Montag, 7. Juli 2008
Hitchcock/Truffaut
Ein ultimatives Internet-Fundstück und unerlässlich für jeden Hitchcock-Fan: Die Original-Aufzeichnungen der Interviews von Truffaut mit dem Altmeister sind hier zu hören und wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber die ist es allemal wert.
Freitag, 4. Juli 2008
Madame DuBarry
Ernst Lubitsch; Deutschland; 1919
Erzählt wird die Geschichte der jungen Pariser Schneiderin Jeanne aus dem einfachen Volk, die im vorrevolutionären Frankreich mit verschiedenen Herren der gehobenen Klasse "verkehrt" und nach und nach als Mätresse des einen und des anderen "aufsteigt", bis sie als (inoffizielle) First Lady neben König Louis XV "landet". Ihre "neu erworbene" "Stellung" macht sie allerdings zur Hassfigur der aufgebrachten Menge des armen Volkes, die sich allmählich zum Aufstand formieren.
Madame Dubarry war bis dahin der teuerste deutsche Film und ein unglaublicher internationaler Erfolg. Die Amerikaner staunten über die prächtige Ausstattung, der man die Nachkriegs-Not im besiegten Deutschland überhaupt nicht anmerkte. Nicht ohne Grund nannte man Ernst Lubitsch damals einen "deutschen Griffith" und verwies dabei auf die genaue und kunstvolle Choreographie der Massenszenen, darunter der Sturm auf die Bastille. Der Film, der in den USA unter dem Namen Passion vermarktet wurde, bedeutete für Lubitschs Karriere das Sprungbrett nach Hollywood. Ebenso konnten es die französischen Kritiker nicht glauben, wie raffiniert in Deutschland historischer Stoff filmisch umgesetzt wurde. Noch heute ist der schnelle Schnitt, die befreite Lockerheit der Darsteller und die verblüffende Vielfalt der Kostüme und Masken bestechend für den Erfolg.
Was aber den größten Reiz des Filmes ausmacht, ist, wie er Historie quasi durchs Schlüsselloch ins Damenzimmer erklärt. Die Verbindung von Aufwand und intimen Charme ist, unter Einbeziehung des wunderschönen Exterieurs, erstaunlich gut gelungen. Dabei macht Lubitsch keine Klassen-Unterschiede. Die hochnäsige Hofgesellschaft kommt bei ihm ebenso schlecht weg wie der meuternde Pöbel; die lüsternen Anbändelungen der Adelsherren bei Jeanne - gespielt von Pola Negri - entsprechen dem Gegeifer der rasenden Menge. Der gute Geschmack wird jedoch bewahrt, in dem Lubitsch den Entlarvungen der menschlichen Schwächen umgehend Entschuldigungen entgegenstellt. So blamiert sich der König (Emil Jannings) beim "Blindekuh"-Spielen als unbeholfener Trottel - und bricht im selben Moment zusammen. Als er auf dem Sterbebett verzweifelt nach Jeanne schreit, hat er unser aller Mitleid.

Allerdings hat der Film bei mir am meisten gepunktet, als ich den Drehort wiedererkannte, spätestens bei der Szene als König Louis XV Jeanne zum ersten Mal begegnet und sich mit seinem Hofgefolge auf eine Bank setzt. Auf dieser Bank - und allen anderen im Schlosspark von Sanssouci - habe ich selbst schon so unzählige Male als Kind gesessen, 70 - 80 Jahre nachdem die Aufnahmen dort entstanden sind. Weitere sehr vertraute Orte des Parks sind auch zu erkennen, wie z.B. das kleine Chinesische Teehaus und das Neue Palais (ebenfalls zu sehen in Barry Lyndon (1975) und das Nachbarschloss von Sanssouci, wo meine Oma jahrelang Kuratorin gewesen ist) strahlt, wunderschön aufgenommen, in seiner ganzen Pracht. Hach ja, Kindheitserinnerungen sind wat Schönes.

Erzählt wird die Geschichte der jungen Pariser Schneiderin Jeanne aus dem einfachen Volk, die im vorrevolutionären Frankreich mit verschiedenen Herren der gehobenen Klasse "verkehrt" und nach und nach als Mätresse des einen und des anderen "aufsteigt", bis sie als (inoffizielle) First Lady neben König Louis XV "landet". Ihre "neu erworbene" "Stellung" macht sie allerdings zur Hassfigur der aufgebrachten Menge des armen Volkes, die sich allmählich zum Aufstand formieren.
Madame Dubarry war bis dahin der teuerste deutsche Film und ein unglaublicher internationaler Erfolg. Die Amerikaner staunten über die prächtige Ausstattung, der man die Nachkriegs-Not im besiegten Deutschland überhaupt nicht anmerkte. Nicht ohne Grund nannte man Ernst Lubitsch damals einen "deutschen Griffith" und verwies dabei auf die genaue und kunstvolle Choreographie der Massenszenen, darunter der Sturm auf die Bastille. Der Film, der in den USA unter dem Namen Passion vermarktet wurde, bedeutete für Lubitschs Karriere das Sprungbrett nach Hollywood. Ebenso konnten es die französischen Kritiker nicht glauben, wie raffiniert in Deutschland historischer Stoff filmisch umgesetzt wurde. Noch heute ist der schnelle Schnitt, die befreite Lockerheit der Darsteller und die verblüffende Vielfalt der Kostüme und Masken bestechend für den Erfolg.
Was aber den größten Reiz des Filmes ausmacht, ist, wie er Historie quasi durchs Schlüsselloch ins Damenzimmer erklärt. Die Verbindung von Aufwand und intimen Charme ist, unter Einbeziehung des wunderschönen Exterieurs, erstaunlich gut gelungen. Dabei macht Lubitsch keine Klassen-Unterschiede. Die hochnäsige Hofgesellschaft kommt bei ihm ebenso schlecht weg wie der meuternde Pöbel; die lüsternen Anbändelungen der Adelsherren bei Jeanne - gespielt von Pola Negri - entsprechen dem Gegeifer der rasenden Menge. Der gute Geschmack wird jedoch bewahrt, in dem Lubitsch den Entlarvungen der menschlichen Schwächen umgehend Entschuldigungen entgegenstellt. So blamiert sich der König (Emil Jannings) beim "Blindekuh"-Spielen als unbeholfener Trottel - und bricht im selben Moment zusammen. Als er auf dem Sterbebett verzweifelt nach Jeanne schreit, hat er unser aller Mitleid.

Allerdings hat der Film bei mir am meisten gepunktet, als ich den Drehort wiedererkannte, spätestens bei der Szene als König Louis XV Jeanne zum ersten Mal begegnet und sich mit seinem Hofgefolge auf eine Bank setzt. Auf dieser Bank - und allen anderen im Schlosspark von Sanssouci - habe ich selbst schon so unzählige Male als Kind gesessen, 70 - 80 Jahre nachdem die Aufnahmen dort entstanden sind. Weitere sehr vertraute Orte des Parks sind auch zu erkennen, wie z.B. das kleine Chinesische Teehaus und das Neue Palais (ebenfalls zu sehen in Barry Lyndon (1975) und das Nachbarschloss von Sanssouci, wo meine Oma jahrelang Kuratorin gewesen ist) strahlt, wunderschön aufgenommen, in seiner ganzen Pracht. Hach ja, Kindheitserinnerungen sind wat Schönes.
(8.5/10)
Nr. 1 von 1919, vor "Blinde Ehemänner"; 7. Lubitsch Film
Werner Herzog vs. Abel Ferrara

-So, yes or no: Is Bad Lieutenant a project you're working on with Nicolas Cage?
WH: Yes, but its not a remake. It's like, for example, you wouldn't call a new James Bond movie a remake of the previous one — although the name of the bad lieutenant is a different one, and the story is completely different. It's very interesting because Nicolas Cage really wants to work with me, and just anticipating working with an actor of his caliber is just wonderful.
-Why this project, though? You could have worked on anything.
WH: There's an interesting screenplay; it's a very, very dark story. It's great because it seems to reflect a side of the collective psyche — sometimes there are just good times for film noir. They don't come out of nowhere. There was some sort of a mysterious context with the understanding of people in that particular time. And it's going to be in New Orleans, which is a fascinating place. Part of it was the decision of the producers for tax incentives — which is totally legitimate. However, I thought to myself: "We have seen a lot of New York in movies; we have not seen New Orleans in feature films." Or very few feature films. After Katrina it's a particularly interesting set-up. The neglect and politics after the hurricane struck are something quite amazing. It has to do with public morality.
-Speaking of which, the original film's director, Abel Ferrara, has vowed to fight this project, and —
WH: Wonderful, yes! Let him fight! He thinks I'm doing a remake.
-Have you talked to him?
WH: No. I have no idea who Abel Ferrara is. But let him fight the windmills, like Don Quixote.
-Have you heard his comments at all? He says he hopes "these people die in Hell."
WH: That's beautiful!
-Do you relate to that passion?
WH: No, because it's like theater thunder. It's like being backstage in the 19th century, with the machines that make thunder. It has nothing do with with his film. But let him rave and rant; it's good music in the background.
-You did a remake before with Nosferatu, but —
WH: It was not so much a remake as an homage to Murnau. But I don't feel like doing an homage to Abel Ferrara because I don't know what he did — I've never seen a film by him. I have no idea who he is. Is he Italian?
Is he French? Who is he?
-Oh, come on.
WH: Maybe I could invite him to act in a movie! Except I don't know what he looks like.
WH: Yes, but its not a remake. It's like, for example, you wouldn't call a new James Bond movie a remake of the previous one — although the name of the bad lieutenant is a different one, and the story is completely different. It's very interesting because Nicolas Cage really wants to work with me, and just anticipating working with an actor of his caliber is just wonderful.
-Why this project, though? You could have worked on anything.
WH: There's an interesting screenplay; it's a very, very dark story. It's great because it seems to reflect a side of the collective psyche — sometimes there are just good times for film noir. They don't come out of nowhere. There was some sort of a mysterious context with the understanding of people in that particular time. And it's going to be in New Orleans, which is a fascinating place. Part of it was the decision of the producers for tax incentives — which is totally legitimate. However, I thought to myself: "We have seen a lot of New York in movies; we have not seen New Orleans in feature films." Or very few feature films. After Katrina it's a particularly interesting set-up. The neglect and politics after the hurricane struck are something quite amazing. It has to do with public morality.
-Speaking of which, the original film's director, Abel Ferrara, has vowed to fight this project, and —
WH: Wonderful, yes! Let him fight! He thinks I'm doing a remake.
-Have you talked to him?
WH: No. I have no idea who Abel Ferrara is. But let him fight the windmills, like Don Quixote.
-Have you heard his comments at all? He says he hopes "these people die in Hell."
WH: That's beautiful!
-Do you relate to that passion?
WH: No, because it's like theater thunder. It's like being backstage in the 19th century, with the machines that make thunder. It has nothing do with with his film. But let him rave and rant; it's good music in the background.
-You did a remake before with Nosferatu, but —
WH: It was not so much a remake as an homage to Murnau. But I don't feel like doing an homage to Abel Ferrara because I don't know what he did — I've never seen a film by him. I have no idea who he is. Is he Italian?
Is he French? Who is he?-Oh, come on.
WH: Maybe I could invite him to act in a movie! Except I don't know what he looks like.
Donnerstag, 3. Juli 2008
Mittwoch, 2. Juli 2008
Lost and Found
Wie Die Zeit heute berichtet, wurden verschollene Szenen des Stummfilm-Klassikers Metropolis (1927) in Argentinien entdeckt. Demnach fiel Paula Félix-Didier, der Leiterin des Filmmuseums Museo del Cine in Buenos Aires, eine ungeschnittene Version des Fritz-Lang-Meisterwerkes in die Hände, als sie einem Bericht über ein ungewöhnlich langes Filmband im Archiv nachging. Sie reiste nach Berlin und traf sich mit Experten, die sich sicher sind, dass das die vermisste Original-Version sein muss und Szenen beinhaltet, die Schlüsselmomente der Handlung zeigen und die Charakterisierung von Nebenfiguren erweitern.
"Der ursprüngliche Rhythmus kann somit wiederhergestellt werden", sagte Martin Körber, der verantwortlich ist für die derzeitige Restaurierung des Films, dem Blatt. Der Leiter der Deutschen Kinemathek meint, dass das eine "sensationelle Entdeckung" sei.
1927 präsentierte Fritz Lang den bis dahin teuersten deutschen Film, der in den legendären Babelsberg Studios gedreht wurde, dem Publikum in Berlin. Doch er fiel einigermaßen verheerend durch, weshalb er von amerikanischen Filmstudios radikal gekürzt wurde. Historiker glauben, dabei seien die jetzt wiedergefundenen Szenen wohl verloren gegangen.
"Der ursprüngliche Rhythmus kann somit wiederhergestellt werden", sagte Martin Körber, der verantwortlich ist für die derzeitige Restaurierung des Films, dem Blatt. Der Leiter der Deutschen Kinemathek meint, dass das eine "sensationelle Entdeckung" sei.
1927 präsentierte Fritz Lang den bis dahin teuersten deutschen Film, der in den legendären Babelsberg Studios gedreht wurde, dem Publikum in Berlin. Doch er fiel einigermaßen verheerend durch, weshalb er von amerikanischen Filmstudios radikal gekürzt wurde. Historiker glauben, dabei seien die jetzt wiedergefundenen Szenen wohl verloren gegangen.
Hier sieht man den bisherigen Versuch, einen verlorenen Teil provisorisch zu rekonstruieren und in den übriggebliebenen Film zu integrieren (Szene: Zerstörung des Molochs):
Die Höhle des gelben Hundes
Byambasuren Davaa; Deutschland; 2005

Die Batchuluun Familie sind Schäfer-Nomaden, deren Heimat die weite mongolische Steppe ist - Vater Batchuluun, Mutter Buyandulam, die 6 Jahre alte Nansal und ihre kleinen Geschwister Nansalmaa und Babbayar. Nansal findet eines Tages in einer Höhle einen jungen, herrenlosen Hund und möchte ihn als Haustier behalten. Doch der Vater befürchtet, dass das Tier die Wölfe anlocken könnte, die in dieser Gegend immer wieder Schafe reißen und versucht der kleinen Nansal das Vorhaben auszureden.

Der Titel bezieht sich auf eine alte mongolische Legende einer reichen Familie, deren schöne Tochter krank wird. Der Weise des Dorfes rät, den Hund der Familie fortzuschicken. Um das geliebte Tier nicht töten zu müssen, wird es vom Vater in eine abgelegene Höhle gebracht und dort täglich mit Futter und Wasser versorgt. Eines Tages ist es fort und die Tochter wird endlich gesund. Es stellt sich heraus, dass sie an Liebeskummer litt, da der Hund sie immer bei den Rendezvous mit ihrem Liebsten störte. Sie heiratet und das Kind, das sie bekommen, ist der wiedergeborene Hund.

In Byambasuren Davaas zweitem Film, nach dem großen internationalen Erfolg des ebenso bezaubernden Die Geschichte vom weinenden Kamel (2003), treten, wie soll es anders sein, ausschließlich Laiendarsteller auf. Mit einem, wenn auch simplen, Handlungsbogen und ausdrücklichen Darstellern ist Die Höhle des gelben Hundes aber kein wirklicher Dokumentarfilm. Die deutsche Regisseurin, die mongolischer Abstammung ist, reiste in ihr Heimatland und interviewte einige dort ansässige Familien, bevor sie sich für die Batchuluuns entschied. Von da an beobachtete das Filmteam die Familie vom Rande ihres Gehöfts aus deren alltägliche Aktivitäten und überließen es der Geschichte sich mehr oder weniger allein zu entfalten, im Laufe der Ereignisse des Sommers unter dem weiten blauen Himmel der Mongolei. Jeder Tag wies für das Team Anstrengungen auf, angefangen von plötzlichen Wetterumschwüngen bis hin zu der Zurückhaltung der Kindern vor der Kamera und trotzdem gelang es der Regisseurin, daraus einen entschlossenen, kraftvollen Film zu machen.

Die karge, imposante Landschaft der Steppe im Hintergrund der Figuren wurde sehr schön von Kameramann Daniel Schönauer aufgenommen und in den ruhigen, fast erhabenen Fluss der Geschichte eingfügt. Ebenso bestechend sind die kleinen, interessanten Details im Alltag der Familie: Wir sehen zu beim Essen zubereiten, beim Spiel der Kinder, beim Schafehüten, beim Abbau der Jurte, beim Schlafen. Es gibt aber auch Momente der Spannung, als Nansal sich verläuft oder ihr kleiner Bruder Babbayat von riesigen Aasgeiern, die ständig über den Köpfen der hart arbeitenden Menschen ihre Kreise ziehen, bedroht wird. Das Ergebnis ist ein wundervoller Einblick in die täglichen Mühen einer mongolischen Familie und in eine langsam schwindene, faszinierende Lebensart.
(10/10)
Nr. 2 von 2005, zwischen "The New World" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage"; 2. Byambasuren Film

Die Batchuluun Familie sind Schäfer-Nomaden, deren Heimat die weite mongolische Steppe ist - Vater Batchuluun, Mutter Buyandulam, die 6 Jahre alte Nansal und ihre kleinen Geschwister Nansalmaa und Babbayar. Nansal findet eines Tages in einer Höhle einen jungen, herrenlosen Hund und möchte ihn als Haustier behalten. Doch der Vater befürchtet, dass das Tier die Wölfe anlocken könnte, die in dieser Gegend immer wieder Schafe reißen und versucht der kleinen Nansal das Vorhaben auszureden.

Der Titel bezieht sich auf eine alte mongolische Legende einer reichen Familie, deren schöne Tochter krank wird. Der Weise des Dorfes rät, den Hund der Familie fortzuschicken. Um das geliebte Tier nicht töten zu müssen, wird es vom Vater in eine abgelegene Höhle gebracht und dort täglich mit Futter und Wasser versorgt. Eines Tages ist es fort und die Tochter wird endlich gesund. Es stellt sich heraus, dass sie an Liebeskummer litt, da der Hund sie immer bei den Rendezvous mit ihrem Liebsten störte. Sie heiratet und das Kind, das sie bekommen, ist der wiedergeborene Hund.

In Byambasuren Davaas zweitem Film, nach dem großen internationalen Erfolg des ebenso bezaubernden Die Geschichte vom weinenden Kamel (2003), treten, wie soll es anders sein, ausschließlich Laiendarsteller auf. Mit einem, wenn auch simplen, Handlungsbogen und ausdrücklichen Darstellern ist Die Höhle des gelben Hundes aber kein wirklicher Dokumentarfilm. Die deutsche Regisseurin, die mongolischer Abstammung ist, reiste in ihr Heimatland und interviewte einige dort ansässige Familien, bevor sie sich für die Batchuluuns entschied. Von da an beobachtete das Filmteam die Familie vom Rande ihres Gehöfts aus deren alltägliche Aktivitäten und überließen es der Geschichte sich mehr oder weniger allein zu entfalten, im Laufe der Ereignisse des Sommers unter dem weiten blauen Himmel der Mongolei. Jeder Tag wies für das Team Anstrengungen auf, angefangen von plötzlichen Wetterumschwüngen bis hin zu der Zurückhaltung der Kindern vor der Kamera und trotzdem gelang es der Regisseurin, daraus einen entschlossenen, kraftvollen Film zu machen.

Die karge, imposante Landschaft der Steppe im Hintergrund der Figuren wurde sehr schön von Kameramann Daniel Schönauer aufgenommen und in den ruhigen, fast erhabenen Fluss der Geschichte eingfügt. Ebenso bestechend sind die kleinen, interessanten Details im Alltag der Familie: Wir sehen zu beim Essen zubereiten, beim Spiel der Kinder, beim Schafehüten, beim Abbau der Jurte, beim Schlafen. Es gibt aber auch Momente der Spannung, als Nansal sich verläuft oder ihr kleiner Bruder Babbayat von riesigen Aasgeiern, die ständig über den Köpfen der hart arbeitenden Menschen ihre Kreise ziehen, bedroht wird. Das Ergebnis ist ein wundervoller Einblick in die täglichen Mühen einer mongolischen Familie und in eine langsam schwindene, faszinierende Lebensart.
(10/10)
Nr. 2 von 2005, zwischen "The New World" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage"; 2. Byambasuren Film
Trailer:
Heute in Hollywood: Star Wars Goes Comic

Am 2. Juli 1977 wird Stan Lees Comic-Adaption von Krieg der Sterne für den Markt freigegeben. Der legendäre Marvel-Herausgeber, -Autor und -Zeichner hat mit der Printversion von George Lucas' Meisterwerk einen weiteren Verkaufsschlager gelandet. Wie alle Hefte der Reihe, die auf erfolgreiche Kinofilme basieren, scheint auch dieses fast identisch mit den Storyboards des Regisseurs übereinzustimmen. Star Wars - Der Comic ist der bis dahin größte kommerzielle Erfolg für Marvel.
Törst "Durst"
Ingmar Bergman; Schweden; 1949

Nicht vor Durst offenbarte Ingmar Bergman etwas von seiner Begabung in der Filmkunst und dem tiefen Verständnis der menschlichen Seele, für das er jetzt so verehrt wird. Es war sein siebenter Film nach einer Reihe uninspirierter Melodramen and dürftig akzeptierter experimenteller Arbeiten. In diesem Sinne ist Durst auch nicht ein außergewöhnlich guter Film, aber er ist, bezeichnenderweise, der erste, der unverkennbar formal und inhaltlich Bergman'sche Züge trägt.
In dieser kompromisslosen, halbseidenen Darstellung einer gefährdeten Ehe gibt es deutliche Hinweise zu Bergmans späteren Filmen, insbesondere Die Zeit mit Monika (1953), Lektion in Liebe (1954) und Szenen einer Ehe (1973). Die Geschichte wird vornehmlich aus der Perspektive einer zunächst gefestigt wirkenden, jungen Frau erzählt. Hier ist Rut, wunderbar gespielt von Eva Henning, die wohlbekannte Bergman Heldin - das Opfer, das vom Schicksal des Lebens gekennzeichnet ist und sich eine außerordentliche Unverwüstlichkeit angeeignet hat. Viola (Birgit Tengroth, deren Kurzgeschichten-Sammlung Durst als Vorlage diente), die ehemalige Geliebte von Ruts Mann Bertil (Birger Malmsten), ist das verletzliche Gegenüber; ihre Schicksalsschläge wiegen schwerer auf ihr, führen zu einem mentalen Zusammenbruch und zerrütten sie letztendlich. Zusammen bilden Rut und Viola die klassische Bergman Paarung zweier Gegensätze: Die erste verkörpert Hoffnung und Leben, die zweite Verzweiflung und Tod. Die Komplexität der Gefühle.
In der Erzählweise und in der technischen Ausführung ist Ingmar Bergman mit Durst weitaus abenteuerlicher und sicherer als in seinen vorangegangen Arbeiten. Die elliptische Schilderung der Geschichte und die überzeugenden Charaktere machen den Film durchaus zu einem anregenden Erlebnis. Jedoch sind die einzelnen Handlungsstränge nicht sonderlich gut zusammengefügt und bleiben zum Teil zum Ende hin ziemlich unausgegoren. Die Überleitung von der Rut-Bertil Geschichte zu Violas Geschichte wirkt sehr plump und es scheint, als ob zwei Kurzfilme einfach zufällig zusammengeschnitten worden sind. Violas Erzählung hat zwar ein oder zwei brillante Momente, aber inhaltlich im großen und ganzen wenig zu bieten. Unvergesslich dagegen sind die Szenen, in denen Rut und Bertil mit dem Zug durch das kriegszerstörte Deutschland fahren - die Trostlosigkeit, die sie sehen, bietet ein schlichtes Pendant zum Stand ihrer eigenen langsam schwindenen Ehe, was beiden wohl hoffentlich die Augen öffnet und sie zum Arbeiten an ihrer Beziehung zwingt.
Wie in fast allen seiner Filme, lässt Bergman seine eigenen persönlichen Erfahrungen in die Geschichte einfließen - und kein anderer Regisseur musste sich mit so vielen privaten Turbulenzen herumschlagen. Das letzte Gespräch zwischen Bertil und Rut fasst die Beziehung beider Geschlechter zueinander sehr prägnant zusammen: Frau und Mann mögen für immer durch ein Meer von Tränen getrennt sein, aber ein gemeinsames Leben ist die Art von Hölle, die der Hölle des Getrenntseins vorzuziehen ist. In diesem Sinne, es lebe die Ehe!
(8/10)
Nr. 7 von 1949, zwischen "Bitterer Reis" und "Rotation"; 20. Bergman Film

Nicht vor Durst offenbarte Ingmar Bergman etwas von seiner Begabung in der Filmkunst und dem tiefen Verständnis der menschlichen Seele, für das er jetzt so verehrt wird. Es war sein siebenter Film nach einer Reihe uninspirierter Melodramen and dürftig akzeptierter experimenteller Arbeiten. In diesem Sinne ist Durst auch nicht ein außergewöhnlich guter Film, aber er ist, bezeichnenderweise, der erste, der unverkennbar formal und inhaltlich Bergman'sche Züge trägt.
In dieser kompromisslosen, halbseidenen Darstellung einer gefährdeten Ehe gibt es deutliche Hinweise zu Bergmans späteren Filmen, insbesondere Die Zeit mit Monika (1953), Lektion in Liebe (1954) und Szenen einer Ehe (1973). Die Geschichte wird vornehmlich aus der Perspektive einer zunächst gefestigt wirkenden, jungen Frau erzählt. Hier ist Rut, wunderbar gespielt von Eva Henning, die wohlbekannte Bergman Heldin - das Opfer, das vom Schicksal des Lebens gekennzeichnet ist und sich eine außerordentliche Unverwüstlichkeit angeeignet hat. Viola (Birgit Tengroth, deren Kurzgeschichten-Sammlung Durst als Vorlage diente), die ehemalige Geliebte von Ruts Mann Bertil (Birger Malmsten), ist das verletzliche Gegenüber; ihre Schicksalsschläge wiegen schwerer auf ihr, führen zu einem mentalen Zusammenbruch und zerrütten sie letztendlich. Zusammen bilden Rut und Viola die klassische Bergman Paarung zweier Gegensätze: Die erste verkörpert Hoffnung und Leben, die zweite Verzweiflung und Tod. Die Komplexität der Gefühle.
In der Erzählweise und in der technischen Ausführung ist Ingmar Bergman mit Durst weitaus abenteuerlicher und sicherer als in seinen vorangegangen Arbeiten. Die elliptische Schilderung der Geschichte und die überzeugenden Charaktere machen den Film durchaus zu einem anregenden Erlebnis. Jedoch sind die einzelnen Handlungsstränge nicht sonderlich gut zusammengefügt und bleiben zum Teil zum Ende hin ziemlich unausgegoren. Die Überleitung von der Rut-Bertil Geschichte zu Violas Geschichte wirkt sehr plump und es scheint, als ob zwei Kurzfilme einfach zufällig zusammengeschnitten worden sind. Violas Erzählung hat zwar ein oder zwei brillante Momente, aber inhaltlich im großen und ganzen wenig zu bieten. Unvergesslich dagegen sind die Szenen, in denen Rut und Bertil mit dem Zug durch das kriegszerstörte Deutschland fahren - die Trostlosigkeit, die sie sehen, bietet ein schlichtes Pendant zum Stand ihrer eigenen langsam schwindenen Ehe, was beiden wohl hoffentlich die Augen öffnet und sie zum Arbeiten an ihrer Beziehung zwingt.
Wie in fast allen seiner Filme, lässt Bergman seine eigenen persönlichen Erfahrungen in die Geschichte einfließen - und kein anderer Regisseur musste sich mit so vielen privaten Turbulenzen herumschlagen. Das letzte Gespräch zwischen Bertil und Rut fasst die Beziehung beider Geschlechter zueinander sehr prägnant zusammen: Frau und Mann mögen für immer durch ein Meer von Tränen getrennt sein, aber ein gemeinsames Leben ist die Art von Hölle, die der Hölle des Getrenntseins vorzuziehen ist. In diesem Sinne, es lebe die Ehe!
(8/10)
Nr. 7 von 1949, zwischen "Bitterer Reis" und "Rotation"; 20. Bergman Film
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